Der falsche Karl Valentin 

 

 

München, 1926. Der erfolgreiche Komiker und Sprachakrobat Karl Valentin erhält ein lukratives Angebot aus den USA - für zwei Jahre Bühne und Film. Unerreichbar für den von Reiseängsten geplagten Künstler. Fast zeitgleich taucht ein dreister Doppelgänger in München auf, ebenfalls aus Amerika. Zum heiligen Plagiarius, steckt dahinter etwa ein abgezirkeltes Komplott?

Valentin wird in seinen Grundfesten erschüttert. Er kämpft mit sich und seinen Ängsten und fürchtet um seine Originalität und Identität als Künstler. Wird es ihm gelingen, den Konkurrenten zu stoppen?

 

Schon Karl Valentin wusste genau, wie viel Arbeit Kunst erfordert; dies war bei mir nicht anders. So war im Anfang zunächst nicht das Wort, sondern eine Annäherung an diesen so einzigartigen Künstler. Sie gelang mir mithilfe einer Zeitungsnotiz, über die ich etwas erfuhr, was ich zuvor nicht wusste: Karl Valentin und ich haben am gleichen Tag, dem 4. Juni, Geburtstag.

Dieses Detail mit dem Zeug zur Anekdote war der Anstoß zu diesem Roman. Denn Karl Valentin hat mich bereits als Schüler fasziniert, als ich mich (innerhalb einer schulischen Theatergruppe) mit ihm und seiner Wortakrobatik befasste. In den Jahren der Arbeit an dem Roman wurde er mir vollends zum Freund. Mit ihm verbindet mich noch mehr, die Liebe zur Musik vor allem.

Nicht zu vergessen Valentins langjährige treue Bühnenpartnerin Liesl Karlstadt; auch sie ist mir im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen.

 

So viel fürs Erste. Tauchen Sie ein in das München der zwanziger Jahre, in die Welt von Karl Valentin und Liesl Karlstadt!

 

Die Kollegin Claudia Schmid, die das empfehlenswerte Autorenforum Kriminetz betreut, hat mich zu meinem Romandebüt interviewt: 

 

www.kriminetz.de/news/sieben-fragen-martin-meyer  

 

Außerdem hat der Bayerische Rundfunk in seinem Programm "B5 aktuell" einen Beitrag über den Roman ausgestrahlt.

Der Beitrag schließt mit folgenden Worten: "Entstanden ist so ein spannend zu lesendes Psychogramm des legendären Volks-Komikers". (Quelle: Christoph Leibold, B5 aktuell, Kulturnachrichten).

 

Zuletzt ein gaaanz dickes Dankeschön an (c) Lennart Peters und Ila Stuckenberg von der Theaterschule Bamberg, die für den Roman einen ganz wunderbaren Filmtrailer gedreht haben. 

 

 

Hier geht's zum

Trailer

 

 


Martin Meyer

Schriftsteller und Musiker


© Autorenfoto: Manuela Obermeier

© Hintergrundbild: Ulrike Schaller-Scholz-Koenen