Aktuelles vom Schreibtisch

Freude über Freude! Der Verlags-Vertrag ist unterzeichnet, mein erster eigener Roman wird Herbst 2020 im Gmeiner-Verlag erscheinen. So gilt es zu danken, dem Gmeiner-Verlag sowie meinem Agenten Lars Schultze-Kossack, aber auch meiner Frau, die stets liebevoll und geduldig mitgetragen und mitertragen hat, dass Schreiben eine mühsame und meist einsame Arbeit ist.    

 

Ebenfalls in der Niederschrift abgeschlossen ist mein Roman-Projekt über einen Kantor, der nach einem Gehirnschlag im linken Arm gelähmt ist, und der über die Heilkraft der Musik. Mit ihrer Hilfe kann unser Gehirn sich selbst nach einem schweren Schlaganfall neu verschalten und uns hierdurch einen Neubeginn ermöglichen. Wie wunderbar, dass subkutan eine subtile Liebesgeschichte daraus geworden ist! Dieses Manuskript macht sich ebenfalls über meinen Agenten auf Verlagssuche.

 

Taufrisch ist die Kurzgeschichte Endlich Frühling in der Nürnberger Literaturzeitschrift "Wortlaut" erschienen; sie ist übrigens meine erste Veröffentlichung in einer Zeitschrift. Ferner liegt jetzt mein zweiter Kurzkrimi im Druck vor, Stradivari auf Abwegen, in der Anthologie "Pflegestufe Mord" des art&words Verlags. Mit Kurzkrimis, die alle in einer gewissen Senioren-Residenz spielen. In der bislang noch keiner einen natürlichen Tod gestorben ist.

 

Auch bin ich dabei, mein Berchtesgaden-Roman-Projekt über die Familie Lindacher und ihr 1938 im Stil von Hitlers "Berghof" erbautes Hotel noch einmal neu zu schreiben, um das Manuskript weiter zu optimieren.

 

Derzeit zeichnet sich ein Projekt ab, das einen langen Atem und viel Recherche erfordert, über Wien um 1900. Oben auf der Agenda steht hingegen ein in Franken angesiedelter Kriminalroman. Im Story-Camp nahe Freiburg, einem großartigen Workshop von Bernd Storz und Andreas Kirchgäßner, habe ich am Plot dafür gefeilt.  

 

Was könnte die Natur, Gott und die Welt oder Allzu-Menschliches spitzer auf den Punkt bringen als ein Gedicht? Es dürfte auch meiner Musikalität zuzuschreiben sein, dass ich zunehmend Gefallen daran finde, und wenn mich der Hafer sticht, schreibe ich sie schier im Akkord.

Aber man übereile sich nicht. Alle Lyrik will erärgert sein - denn es lohnt sich noch mehr als bei der Prosa, immer und immer wieder daran zu feilen.

So sei, unter dem Reiter Gereimtes & Ungereimtes, von Stund an auch Lyrik aus meiner Feder vorgestellt. Die Erfahrung zeigt übrigens, dass mein querer Humor hier am besten ankommt.

 

Inzwischen lektoriere ich auch. Einige mir freundschaftlich verbundene Autorinnen und Autoren haben mir dazu geraten: Ich hätte, neben Rechtschreibung und Zeichensetzung, auch ein Gespür, ob ein Text funktioniert - und wie man ihn verbessern könnte. Sehr viel der Ehre, aber eins spüre ich schon jetzt: Man lernt auch selbst am fremden Manuskript und freut sich unbändig, zu seinem Gelingen beigetragen zu haben.

 

Immer wichtiger wird es heute für einen Autor, gut vernetzt zu sein. Ich bin Mitglied des Bundesverbandes junger Autorinnen (BVjA) sowie des Kulmbacher Literaturvereins und in der Autorengruppe  Fränkische Wortklauberei.

 

Bleibt der Jurist in mir. Auch er ist, mir zur Freude, nun wieder zu Worte gekommen, als Dozent in einem Workshop "Rechtsfragen für Autoren" in Nürnberg. Das höchst positive Feedback aller Teilnehmer hat mich sehr gefreut und bestärkt; nun reifen Überlegungen für weitere derartige Seminare. Es wäre die Chance, konstuktiv an meine so schmerzhaft zu Ende gegangene Richterlaufbahn anzuknüpfen.      
 

Bleibt mir nur die Freude, Ihnen für Ihr Interesse zu danken - denn wie sonst hätten Sie mich in den Weiten des World Wide Web entdeckt? Möge sich auf der Homepage etwas finden, was auch Ihr Herz in Schwingungen versetzt, also zum Klingen bringt!

Falls ja, dann nehmen Sie doch mit mir Kontakt auf und besuchen mich auch auf meiner Facebook-Seite:

 

www.facebook.com/MeyerAutorMartin

 

 

 

Sie möchten meine Geschichten gerne hören? Und mich persönlich kennenlernen? Dann kommen Sie doch zu meinen Lesungen:

 

Am 31. Mai 2019 um 19.30 Uhr im "Kunstverein im Weinlager", Scheurlstraße 5, Nürnberg, zusammen mit weiteren Autor(inn)en,

am 27. September 2019 um 18 Uhr im Foyer des Literaturhotels Franzosenhohl, Danzweg 25, Iserlohn.

 

Zudem lese ich nun regelmäßig im Bamberger Senioren-Zentrum "Ottoheim" - Lesungen, die mir sehr am Herzen liegen, bringen doch gerade Geschichten die Saiten älterer Hörer zum Klingen. 

 

 

 

Auch als Musiker bin ich aktiv: im Posaunenchor, in Gottesdiensten und Konzerten der Bamberger Kirchengemeinde St. Stephan, und an der Orgel, in einigen Gottesdiensten in St. Stephan, ferner, abwechselnd mit Kolleg(inn)en, in den evangelischen Gottesdiensten in Stegaurach, zumeist am Sonntag um 18 Uhr.

 

Und meine Projekte als Musiker? Ganz einfach, und dennoch so schwer: Mehr üben. Die Technik verfeinern, vor allem mit der Posaune. Und vielleicht doch ein Klavier ins Haus? Wehe mir, bei meiner Allergie gegen Czerny und Fingersätze!

Und - ein Mal habe ich’s bereits ausprobiert - eines Tages als Musikkabarettist auftreten. Vielleicht mit Glanz und Elend des deutschen Volkslieds? Bleibt nur zu hoffen, dass sich auch künftig für beide Künste ausreichend Zeit findet!

 

 

Martin Meyer
Schriftsteller und Musiker