Aktuelles vom Schreibtisch

Freude über Freude! Der Verlags-Vertrag ist unterzeichnet, mein erster eigener Roman, über München und dessen berühmten Karl Valentin, wird im Herbst 2020 im Gmeiner-Verlag erscheinen.

So gilt es zu danken, dem Gmeiner-Verlag und meinem Agenten Lars Schultze-Kossack, aber auch meiner Frau, die stets liebevoll und geduldig mitgetragen und mitertragen hat, dass Schreiben eine mühsame und zumeist einsame Arbeit ist.    

 

Ebenfalls in der Niederschrift abgeschlossen ist mein Roman-Projekt über einen Kantor, der nach einem Gehirnschlag im linken Arm gelähmt ist, und der über die Heilkraft der Musik. Mit ihrer Hilfe kann unser Gehirn sich selbst nach einem schweren Schlaganfall neu verschalten und uns hierdurch einen Neubeginn ermöglichen. Wie wunderbar, dass subkutan eine subtile Liebesgeschichte daraus geworden ist! Dieses Manuskript macht sich ebenfalls über meinen Agenten auf Verlagssuche.

 

Auch bin ich dabei, mein Berchtesgaden-Roman-Projekt über die Familie Lindacher und ihr 1938 im Stil von Hitlers "Berghof" erbautes Hotel noch einmal neu zu schreiben, um das Manuskript weiter zu optimieren.

 

Freude über Freude: Neue Kurzgeschichten von mir sind eben erschienen, deren zwei in Anthologien des Wellhöfer-Verlags: Mein Kurzkrimi "Tödlicher Triathlon", in Hessen mörderisch genießen und meine Kurzgeschichte "Der goldene Lorbeerkranz", in Dürer und die Fratze des Teufels, über den bedeutenden Humanisten Konrad Celtis und über das alte Nürnberg.

Ferner sind nun zwei Kurzgeschichten im Bayerischen Hausbuch auf das Jahr 2020 des Turmschreiber-Verlags erschienen, "Die Büroklammer" und "Der Kochkurs". 

 

Auf der Agenda oben steht nun ein in Franken angesiedelter Kriminalroman. Im Story-Camp bei Freiburg, einem großartigen Workshop von und mit Bernd Storz und Andreas Kirchgäßner, habe ich am Plot dafür gefeilt.  

 

Was könnte die Natur, Gott und die Welt oder Allzu-Menschliches spitzer auf den Punkt bringen als ein Gedicht? Es dürfte auch meiner Musikalität zuzuschreiben sein, dass ich zunehmend Gefallen daran finde, und wenn mich der Hafer sticht, schreibe ich sie schier im Akkord.

Aber man übereile sich nicht. Alle Lyrik will erärgert sein - denn es lohnt sich noch mehr als bei der Prosa, immer und immer wieder daran zu feilen.

So sei, unter dem Reiter Das kleine Gedicht, von Stund an auch Lyrik aus meiner Feder vorgestellt. Die Erfahrung zeigt übrigens, dass mein verquerer Humor hier am besten ankommt.

 

Immer wichtiger wird es heute für einen Autor, gut vernetzt zu sein. Ich bin Mitglied des Bundesverbandes junger Autorinnen (BVjA) sowie des Kulmbacher Literaturvereins, der Bamberger Textweber und der Autorengruppe Fränkische Wortklauberei.

 

Bleibt der Jurist in mir. Auch er ist, mir zur Freude, nun wieder zu Worte gekommen, als Dozent in inzwischen drei Workshops "Rechtsfragen für Autoren" in Nürnberg sowie in Kulmbach. Das sehr positive Feedback aller Teilnehmer hat mich gefreut und bestärkt; nun gilt es weitere derartige Seminare zu akquirieren.

Wie wunderbar, auf diese Weise konstruktiv an meine schmerzhaft zu Ende gegangene Richterlaufbahn anzuknüpfen!      

 

Bleibt mir nur die Freude, Ihnen für Ihr Interesse zu danken - denn wie sonst hätten Sie mich in den Weiten des World Wide Web entdeckt? Möge sich auf der Homepage etwas finden, was auch Ihr Herz in Schwingungen versetzt, also zum Klingen bringt!

Falls ja, dann nehmen Sie doch mit mir Kontakt auf und besuchen mich auch auf meiner Facebook-Seite:

 

www.facebook.com/MeyerAutorMartin

 

 

 

Sie möchten meine Geschichten gerne hören? Und mich persönlich kennenlernen? Dann kommen Sie doch zu folgenden Lesungen:

 

Am 29. Januar 2020 um 19 Uhr im Kulturzentrum KUNO Nürnberg, Wurzelbauerstraße 29, zusammen mit weiteren Autor(inn)en und anlässlich der Präsentation der Literatur-Zeitschrift WORTLAUT 25,

am 30. Oktober 2020 um 18 Uhr im Foyer des Literaturhotels Franzosenhohl, Danzweg 25, Iserlohn.

 

Weitere Lesungen in nächster Zeit sind derzeit noch in Planung.

 

Zudem lese ich nun regelmäßig im Bamberger Senioren-Zentrum "Ottoheim" - Lesungen, die mir sehr am Herzen liegen, bringen doch gerade Geschichten die Saiten älterer Hörer zum Klingen. 

 

 

 

Auch als Musiker bin ich aktiv: im Posaunenchor, in Gottesdiensten und Konzerten der Bamberger Kirchengemeinde St. Stephan, und an der Orgel, in einigen Gottesdiensten in St. Stephan, ferner, abwechselnd mit Kolleg(inn)en, in den evangelischen Gottesdiensten in Stegaurach, zumeist am Sonntag um 18 Uhr.

 

Und meine Projekte als Musiker? Ganz einfach, und dennoch so schwer: Mehr üben. Die Technik verfeinern, vor allem mit der Posaune. Und vielleicht doch ein Klavier ins Haus? Wehe mir, bei meiner Allergie gegen Czerny und Fingersätze!

Und - ein Mal habe ich’s bereits ausprobiert - eines Tages als Musikkabarettist auftreten. Vielleicht mit Glanz und Elend des deutschen Volkslieds? Bleibt nur zu hoffen, dass sich auch künftig für beide Künste ausreichend Zeit findet!

 


Martin Meyer

Schriftsteller und Musiker


© Foto: Ulrike Schaller-Scholz-Koenen